Zertifizierung

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Fair Wear Foundation (FWF)

Die Fair Wear Foundation ist eine gemeinnützige, internationale Organisation, der nichtstaatliche Initiativen, Gewerkschaften und Unternehmensverbände angehören. Ziel ist eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Textil- und Bekleidungsindustrie. Im Vordergrund stehen soziale Aspekte. Ökologische Belange werden in Kombination mit anderen Zertifikaten gewährleistet.

Zu den Kriterien der FWF-Arbeitsrichtlinien gehören u.a.:

  • freie Arbeitswahl, keine Zwangsarbeit

  • Zahlung existenzsichernder Löhne (living wages)

  • angemessene Arbeitszeiten

  • sichere und gesundheitsverträgliche Arbeitsbedingungen

  • rechtsverbindliche Arbeitsverträge

  • keine Kinderarbeit

  • Recht auf Vereinigungsfreiheit und Kollektivverhandlungen

Die Mitgliedsunternehmen werden jährlich überprüft, aber auch bei der Verbesserung der Arbeitsbedingungen und der Qualifizierung unterstützt. Es gibt anonyme Beschwerdestellen.

Alle Kleidungsstücke von little kiwi tragen das FWF-Siegel.

 

 

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Global Organic Textile Standard (GOTS)

GOTS ist gegenwärtig das international am weitesten verbreitete Öko-Siegel für Textilien mit hohen Maßstäben. Es ist auf die gesamte Produktionskette vom Anbau der Faserpflanzen bis zum Endprodukt ausgerichtet und wird nur für Textilien mit mindestens 90 % biologisch erzeugten Naturfasern vergeben, bei Sportbekleidung sind 25 % synthetische Fasern zulässig. Die Verwendung synthetischer Nähgarne mit Ummantelung aus Naturmaterial ist im Interesse der Langlebigkeit zugelassen. Im sozialen Bereich ist die Einhaltung von Mindestkriterien der Internationalen Arbeitsorganisation ILO verpflichtend.

Zu den Produktionskriterien gehören:

  • klare Trennung und Kennzeichnung biologisch erzeugter Fasern von konventionellen in allen Schritten der Verarbeitung

  • Verbot von toxischen Schwermetallen, Formaldehyd, aromatischen Lösungsmitteln, Azofarbstoffen, genetisch veränderten Organismen und deren Enzymen

  • keine Chlorbleiche

  • keine Accessoires mit PVC, Nickel oder Chrom

  • Minimierung von Abwässern und Abfällen

Die Zertifizierung wird jährlich überprüft. Die Kriterien erfahren eine ständige Weiterentwicklung, gegenwärtig gilt Version 4.0.

Die zu 100 % aus Biobaumwolle bestehenden Kleidungsstücke von little kiwi tragen als Rohprodukt das GOTS-Siegel (Organic Certified by CU819434). Eine Zertifizierung des Druckprozesses wird mittelfristig angestrebt.

 

 

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Organic Content Standard (OCS)

Das von der US-Organisation Textile Exchange herausgegebene Siegel in mehreren Varianten bezieht sich, wie es der Name ausdrückt, lediglich auf die Zusammensetzung der Textilien. Beim OCS 100 sind 100 % organische Materialien aus kontrolliertem Anbau erlaubt. Bei OCS Blended sind es mindestens 5 %, die anderen Bestandteile können konventionell angebaute oder auch synthetische Fasern sein.

Bei den Kleidungsstücken von little kiwi, die das OCS Blended-Siegel tragen, liegen die Umweltstandards deutlich höher, als es das Zertifikat eigentlich vorschreibt. Das betrifft Mischgewebe aus Baumwolle mit den biologisch erzeugten Zellulosefaserstoffen Tencel® (aus Eukalyptus) oder Modal® (aus Buche) sowie Mischungen von Biobaumwolle mit maximal 15 % recyceltem Polyester.

 

 

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OEKO-TEX® Standard 100 (Textiles Vertrauen)

Beim Öko-Tex 100-Siegel werden die Endprodukte auf den Gehalt von Schadstoffen untersucht. 

Die gegenwärtig von little kiwi benutzten wasserbasierten und veganen Siebdruckfarben, die im EU-Land Italien hergestellt werden, haben das Öko-Tex 100 Siegel. Da bei diesen Farben Kriterien eines organischen Anbaus keine Rolle spielen, ist die Kennzeichnung der Schadstofffreiheit oder -armut für den Kunden von Bedeutung.